Elektriker · Stundensatz Österreich 2026

Elektriker Stundensatz Österreich 2026: 68–115 €/h — Kalkulation

Der Elektriker Stundensatz in Österreich wird durch den WKO Elektrotechnik Kollektivvertrag, ASVG-Sozialabgaben (28–30 %) und die ÖVE-Zertifizierungspflicht geprägt. PV-Anlagen-Anschlüsse nach EAG erhöhen den Qualifikationsbedarf — und damit den erzielbaren Stundensatz.

Elektriker Stundensatz Österreich 2026: Richtwerte

QualifikationNetto €/hBrutto €/h (inkl. 20 % MwSt)
Geselle68–85 €82–102 €
Meister90–115 €108–138 €
Notdienst / Nacht120–155 €144–186 €
PV-Spezialist (EAG)100–130 €120–156 €

Stundensatz Elektriker Österreich richtig kalkulieren

  • WKO Kollektivvertrag Elektrotechnik: Mindest-Bruttolohn je nach Verwendungsgruppe — Basis für die Lohnkostenberechnung
  • ASVG Dienstgeberanteil: ca. 28–30 % auf den Bruttolohn (Kranken-, Unfall-, Pensionsversicherung + Kommunalsteuer)
  • ÖVE-Zertifizierung: Konzessionskosten, Weiterbildungspflicht und Haftpflichtversicherung für Elektrotechnik-Betriebe
  • E-Control / EAG: PV-Anschlüsse erfordern Netzbetreiber-Anmeldung — erhöhter administrativer Aufwand schlägt sich im Stundensatz nieder
  • Fahrzeug & Spezialwerkzeug: Messgeräte, Prüfgerät nach ÖVE/ÖNORM, Messprotokoll-Software — Abschreibung auf Stunden umlegen
  • MwSt 20 %: Österreichischer Normalsatz, auf Netto-Verrechnungssatz aufschlagen

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Elektriker in Österreich pro Stunde?

Der Elektriker Stundensatz in Österreich liegt 2026 zwischen 68 und 85 €/h für Gesellen und 90 bis 115 €/h für Meister (netto, exkl. 20 % MwSt). Bei Notdienst oder Nachtarbeit kommen Zuschläge nach WKO Elektrotechnik Kollektivvertrag dazu.

Welche Normen bestimmen den Elektriker Stundensatz in Österreich?

Grundlage sind die ÖVE/ÖNORM EN-Normen für Elektroinstallationen sowie der WKO Kollektivvertrag Elektrotechnik. Für PV-Anlagen gilt das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) — der Anschluss ist konzessionspflichtig und schlägt sich im höheren Meister-Stundensatz nieder.

Wie berechne ich den Stundenverrechnungssatz als Elektriker in Österreich?

Basis ist der Bruttolohn nach WKO KV + ASVG-Dienstgeberanteil (ca. 28–30 %) + Gemeinkosten (Fahrzeug, Werkzeug, Versicherung, Büro) + Gewinnaufschlag. Bei 20 % MwSt ergibt ein Netto-Verrechnungssatz von 85 €/h einen Brutto-Rechnungsbetrag von 102 €/h.

Braucht ein Elektriker in Österreich eine besondere Zertifizierung für PV-Anlagen?

Ja. Der Netzanschluss von PV-Anlagen erfordert eine E-Control-Konzession sowie eine Anmeldung beim zuständigen Netzbetreiber. Viele Betriebe verrechnen für PV-Arbeiten einen Aufschlag von 10–15 % auf den Standard-Stundensatz.

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