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Stundensatz Rechner Handwerk 2026

Geben Sie Lohnkosten, Gemeinkosten und Gewinnzuschlag ein — der Rechner liefert Ihnen in Sekunden Ihren kostendeckenden Netto- und Brutto-Stundensatz für den österreichischen Markt.

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Bruttolohn des Gesellen/Facharbeiters nach KV. AG-Sozialabgaben (~29%) werden automatisch addiert.

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Nur die Mitarbeiter, die direkt auf Baustellen / beim Kunden arbeiten.

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1 500h

Pro MA entspricht das 500 h/Jahr bzw. ca. 11 h/Woche.

Jahresarbeitstage abzüglich Urlaub (25–30 Tage nach KV), Feiertage (ca. 13 Tage), Krankenstand (10 Tage), Fahrten & Bürozeit → Richtwert: 1.400–1.600 h/MA/Jahr.

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Miete, Fahrzeuge, Werkzeug/Maschinen, Versicherungen, Büro, Software (BMD/RZL), Steuerberater, Telefon etc.

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15%

Empfehlung: 15–20 %. Deckt Risiko, Investitionen und unternehmerischen Gewinn.

Ihr Ergebnis
Lohnkosten pro Stunde (inkl. AG-Sozialabgaben)€ 108,36
Gemeinkostenaufschlag pro Stunde€ 20,00
Selbstkosten pro Stunde€ 128,36
Gewinnaufschlag (15 %)€ 19,25
Netto-Stundensatz€ 147,61
MwSt 20 %€ 29,52
Brutto-Stundensatz€ 177,14
Marktvergleich Österreich

Marktüblicher Handwerksstundensatz 2026: € 65–95 netto Ihr Satz liegt über dem Marktdurchschnitt — prüfen Sie, ob Ihre Kunden diesen Preis akzeptieren.

Weiterführende Rechner

Kennen Sie schon den Regiestundensatz-Rechner? Damit berechnen Sie, was Sie als Einzelbetrieb oder Soloselbstständiger pro Stunde verlangen müssen.

Wie berechnet man den richtigen Stundensatz im Handwerk in Österreich?

Der Stundensatz ist keine Frage des Bauchgefühls, sondern eine betriebswirtschaftliche Kalkulation. Die Grundformel lautet:

  1. Lohnkosten ermitteln: Bruttolohn × 12 Monate × Anzahl Mitarbeiter × 1,29 (AG-Sozialabgaben Österreich ca. 28–30 %: ASVG-Dienstgeberbeitrag, DB, DZ, Wohnbauförderungsbeitrag). Das ergibt die jährlichen Personalkosten.
  2. Gemeinkosten ermitteln: Miete, Fahrzeuge, Werkzeug/Maschinen, Versicherungen, Büro, Software (BMD/RZL), Steuerberater, Telefon — alles, was anfällt egal ob Sie einen Auftrag haben oder nicht.
  3. Produktive Stunden berechnen: Ausgangspunkt sind ca. 220 Arbeitstage/Jahr. Abzug: 25–30 Urlaubstage (je nach KV und Betriebszugehörigkeit), ca. 13 Feiertage, 10 Krankenstandstage, unproduktive Zeit (Fahrten, Büro, Materialholen). Richtwert: 1.400–1.600 produktive Stunden pro Mitarbeiter und Jahr.
  4. Selbstkosten pro Stunde: (Lohnkosten + Gemeinkosten) ÷ produktive Stunden = Ihre Mindestkosten je Stunde.
  5. Gewinnzuschlag addieren: 15–20 % sind branchenüblich und decken Investitionen, Risiko und unternehmerischen Gewinn.
  6. MwSt aufschlagen: Netto-Stundensatz × 1,20 = Brutto-Stundensatz für den Kunden (20 % österreichische Umsatzsteuer).

Wichtig: Viele Betriebe unterschätzen die Gemeinkosten und die tatsächlich produktiven Stunden. Wer realistisch kalkuliert, vermeidet Verlustaufträge.

AG-Sozialabgaben in Österreich: Was kostet ein Mitarbeiter wirklich?

In Österreich trägt der Dienstgeber neben dem Bruttolohn folgende Abgaben (Richtwerte 2026):

  • ASVG-Dienstgeberbeitrag (KV, PV, AV, UV): ca. 21,2 %
  • Dienstgeberbeitrag (DB) zum Familienlastenausgleichsfonds: 3,7 %
  • Zuschlag zum DB (DZ): ca. 0,4 % (je nach Bundesland)
  • Wohnbauförderungsbeitrag: 0,5 %
  • Kommunalsteuer: 3 %

In Summe ergibt das ca. 28–30 % Aufschlag auf den Bruttolohn — der Rechner verwendet einen Faktor von 1,29. Für präzise Werte empfiehlt sich die Berechnung in BMD oder RZL gemeinsam mit dem Steuerberater.

Stundensätze nach Gewerk 2026 (Österreich)

Die folgende Tabelle zeigt marktübliche Netto-Stundensätze (ohne MwSt) in Österreich 2026. Diese Werte sind Richtwerte — regionale Unterschiede (Wien vs. ländlicher Raum) und Betriebsgröße können erheblich abweichen.

GewerkNetto-Stundensatz 2026Brutto (inkl. 20 % MwSt)
Elektriker / Elektrotechnik€ 75–95€ 90–114
Installateur (Sanitär, Heizung, Klima)€ 75–90€ 90–108
Dachdecker€ 65–85€ 78–102
Zimmerer / Holzbau€ 65–80€ 78–96
Fliesenleger€ 65–80€ 78–96
Maler / Anstreicher€ 55–75€ 66–90
Maurer / Rohbau€ 52–88€ 62–106
Metallbau / Schlosser€ 65–85€ 78–102
Tischler / Möbelbau€ 60–88€ 72–106
Klempner / Spengler€ 55–82€ 66–98

Quelle: WKO-Branchenerhebungen, Kollektivverträge und Betriebsvergleiche 2025/2026. Werte gelten für Österreich, exkl. Material.

Häufige Fragen zum Stundensatz im Handwerk (Österreich)

Wie berechnet man den Stundensatz im Handwerk in Österreich?

Formel: (Lohnkosten/Jahr + Gemeinkosten/Jahr) ÷ produktive Stunden/Jahr = Selbstkosten/h. Darauf wird der Gewinnzuschlag (15–20 %) addiert. Das ergibt den Netto-Stundensatz. Zuzüglich 20 % MwSt ergibt sich der Brutto-Stundensatz für den Kunden.

Wie viele produktive Stunden hat ein Handwerker im Jahr?

Nach Abzug von 25–30 Urlaubstagen, ca. 13 Feiertagen und 10 Krankenstandstagen sowie nicht-produktiver Zeit (Fahrten, Büroarbeit, Materialbeschaffung) bleiben realistisch 1.400–1.600 produktive Stunden pro Mitarbeiter und Jahr.

Was ist der Unterschied zwischen Stundensatz und Regiestundensatz?

Der Stundensatz ist der kalkulatorische Verrechnungssatz auf Basis von Lohn- und Gemeinkosten plus Gewinn. Der Regiestundensatz (auch: Stundenverrechnungssatz) ist der tatsächlich dem Kunden in Rechnung gestellte Stundensatz bei Regie- oder Nachtragsarbeiten — er kann höher ausfallen als der Kalkulations-Stundensatz.

Welcher Stundensatz ist im Handwerk 2026 marktüblich in Österreich?

Marktübliche Netto-Stundensätze in Österreich 2026: Elektriker 75–95 €, Installateur (Sanitär/Heizung) 75–90 €, Dachdecker 65–85 €, Maler/Anstreicher 55–75 €, Zimmerer 65–80 €, Fliesenleger 65–80 €. Entscheidend ist nicht der Marktpreis, sondern Ihr kostendeckender Mindeststundensatz.

Was gilt für die Umsatzsteuer beim Stundensatz in Österreich?

In Österreich beträgt der Normalsatz der Umsatzsteuer 20 % (§ 19 UStG, Reverse Charge bei gewerblichen Leistungen). Der Brutto-Stundensatz ergibt sich daher aus: Netto-Stundensatz × 1,20. Der österreichische Kollektivvertrag (KV) regelt die Mindestlöhne je Gewerk, die als Berechnungsbasis für den Lohnkostenanteil dienen.

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