Zimmerer · Stundensatz Österreich 2026

Zimmerer Stundensatz Österreich 2026: 62–102 €/h — Kalkulation

Der Zimmerer Stundensatz in Österreich wird durch den WKO Zimmermeister Kollektivvertrag, ASVG-Sozialabgaben (28–30 %) und ÖNORM B 4100 bestimmt. Witterungsrisiken und ASchG-Absturzsicherung sind eigenständige Kostenpositionen in der Kalkulation.

Zimmerer Stundensatz Österreich 2026: Richtwerte

QualifikationNetto €/hBrutto €/h (inkl. 20 % MwSt)
Geselle62–78 €74–94 €
Meister82–102 €98–122 €
Holzrahmenbau / Passivhaus88–115 €106–138 €

Stundensatz Zimmerer Österreich richtig kalkulieren

  • WKO Zimmermeister Kollektivvertrag: Mindestlöhne je nach Lohngruppe — Abbundkräfte und Montagekräfte können unterschiedlich eingestuft sein
  • ASVG Dienstgeberanteil: ca. 28–30 % auf den Bruttolohn (Kranken-, Unfall-, Pensionsversicherung + Kommunalsteuer)
  • ÖNORM B 4100: Statische Nachweise, Holzschutzdokumentation und Abnahmeprotokoll — Planungsaufwand auf Projektstunden umlegen
  • Absturzsicherung (ASchG): Pflicht ab bestimmten Arbeitshöhen — Gerüst- oder Fangnetzsystem separat oder im Stundensatz einkalkulieren
  • Witterungsrisiko: Pufferzeit für Schlechtwetterphasen in Angebotskalkulation berücksichtigen — Kurzarbeitsmöglichkeit bei schlechtem Wetter prüfen
  • MwSt 20 %: Österreichischer Normalsatz, auf Netto-Verrechnungssatz aufschlagen

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Zimmerer in Österreich pro Stunde?

Der Zimmerer Stundensatz in Österreich liegt 2026 zwischen 62 und 78 €/h für Gesellen und 82 bis 102 €/h für Meister (netto, exkl. 20 % MwSt). Holzrahmenbau und Passivhausstandard werden häufig höher verrechnet.

Welche Normen gelten für Zimmerer in Österreich?

Maßgeblich ist die ÖNORM B 4100 (Holzbauwerke), die statische Anforderungen, Holzschutz und Montageregeln festlegt. Holzrahmenbau unterliegt zusätzlich ÖNORM B 4119. Der WKO Zimmermeister Kollektivvertrag regelt Mindestlöhne und Lohngruppen.

Wie kalkuliere ich als Zimmerer meinen Stundensatz in Österreich?

Lohnkosten nach WKO Zimmermeister KV + ASVG-Dienstgeberanteil (28–30 %) + Kranmaschinen und Spezialwerkzeug (Abbundanlage) + Holzmaterial-Gemeinkosten + Absturzsicherung (ASchG) + Gewinnmarge. Witterungsrisiken bei Dachstuhlarbeiten durch Zeitpuffer absichern.

Was ist der Unterschied zwischen Zimmerer und Zimmermann in Österreich?

Beide Begriffe sind in Österreich gebräuchlich, wobei WKO und Kollektivvertrag den Begriff Zimmerei bzw. Zimmermeister verwenden. Das Berufsbild umfasst Dachstühle, Holzrahmenbau, Carports und Holzdecken — in Abgrenzung zum Tischler (Innenausbau).

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