Brandschutz · Stundensatz Österreich 2026
Brandschutztechniker Stundensatz Österreich 2026: 70–112 €/h — Kalkulation
Der Brandschutztechniker Stundensatz in Österreich wird durch den WKO Kollektivvertrag Elektro- und Gebäudetechnik, ASVG-Sozialabgaben (28–30 %) und das BVS-Prüfzertifikat geprägt. Sprinkleranlagen unterliegen ÖNORM F 3070, Brandmeldeanlagen ÖNORM EN 54 — Technische Richtlinien für vorbeugenden Brandschutz (TRVB) definieren den österreichischen Rechtsrahmen.
Brandschutztechniker Stundensatz Österreich 2026: Richtwerte
| Qualifikation | Netto €/h | Brutto €/h (inkl. 20 % MwSt) |
|---|---|---|
| Geselle | 70–88 € | 84–106 € |
| Meister mit BVS-Zertifikat | 90–112 € | 108–134 € |
| BMA-Systemspezialist (Siemens/Bosch) | 95–125 € | 114–150 € |
| Notdienst (Alarm/außerhalb Betriebszeit) | 126–224 € | 151–269 € |
Stundensatz Brandschutz Österreich richtig kalkulieren
- WKO Elektro/Gebäudetechnik/Brandschutz KV: Mindestlöhne je Lohngruppe — Systemspezialisten und BVS-zertifizierte Fachkräfte höher einzustufen
- ASVG Dienstgeberanteil: ca. 28–30 % auf den Bruttolohn (Kranken-, Unfall-, Pensionsversicherung + Kommunalsteuer)
- BVS-Zertifizierungsumlage: 4.000-12.000 € Erstkosten + 1.200-2.500 €/Jahr Überwachung — auf Jahresstunden umlegen ergibt 2,60-7,25 €/h
- ÖNORM F 3070 / TRVB: Österreichische Sprinkler-Norm und technische Brandschutzrichtlinien; separate Schulungskosten und Normen-Updates einkalkulieren
- ÖNORM EN 54 BMA: Europäisch harmonisiert; Hersteller-Zertifizierung (Siemens/Bosch) zusätzlich zu ÖNORM-Kenntnis erforderlich
- OIB-Richtlinie 2: Baulicher Brandschutz — Planungsleistungen und Stellungnahmen als eigenständige Position kalkulieren
- MwSt 20 %: Österreichischer Normalsatz gemäß UStG; auf Netto-Verrechnungssatz aufschlagen
- BMD/RZL-Export: werkflow übergibt Wartungsvertrags-Abrechnungen und Prüfprotokolle an BMD oder RZL — österreichisches Pendant zu DATEV
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Zum Stundensatz-RechnerHäufig gestellte Fragen
Was kostet ein Brandschutztechniker in Österreich pro Stunde?
Der Brandschutztechniker Stundensatz in Österreich liegt 2026 zwischen 70 und 88 €/h für Gesellen und 90 bis 112 €/h für Meister mit BVS-Prüfzertifikat (netto, exkl. 20 % MwSt). Systemspezialisten für Brandmeldeanlagen (Siemens/Bosch) werden mit 95-125 €/h verrechnet. Die Grundlage bildet der WKO Kollektivvertrag für Elektro- und Gebäudetechnik bzw. Brandschutztechnik.
Was ist das BVS-Prüfzertifikat und welchen Aufschlag rechtfertigt es?
Die Brandverhütungsstelle (BVS) ist die österreichische Prüf- und Zertifizierungsstelle für Brandschutzanlagen — das österreichische Pendant zum deutschen VdS. BVS-Fachbetrieb-Zertifizierung: 4.000-12.000 € Erstkosten, jährliche Überwachung 1.200-2.500 €. Bei 2.000 Stunden/Jahr = 2,60-7,25 €/h Anerkennungsumlage. Versicherungen und Behörden verlangen BVS-zertifizierte Errichtung für beitragspflichtige Objekte.
Welche Normen gelten für Brandschutz in Österreich?
Sprinkleranlagen: ÖNORM F 3070 (österreichische Sprinkler-Norm, entspricht DIN EN 12845 mit nationalen Ergänzungen). Brandmeldeanlagen: ÖNORM EN 54 (europäisch harmonisiert). Baulicher Brandschutz: OIB-Richtlinie 2. Planung und Errichtung nach TRVB (Technische Richtlinien für vorbeugenden Brandschutz). Diese Normen erfordern spezifische österreichische Fachkenntnis über das VdS-Wissen hinaus.
Wie kalkuliere ich als Brandschutztechniker meinen Stundensatz in Österreich?
Lohnkosten nach WKO Elektro/Gebäudetechnik/Brandschutz KV + ASVG-Dienstgeberanteil (28-30 %) + BVS-Zertifizierungsumlage (auf Jahresstunden umlegen) + ÖNORM F 3070 / TRVB Schulungskosten + Jahreswartungsverträge als Fixumsatz kalkulieren + BMD/RZL-Export für monatliche Abrechnung + 24/7-Bereitschaftspauschale (70-180 €/Monat je Objekt) + Gewinnmarge 15-25 % + 20 % MwSt.