Maurer · Betonprotokoll Österreich
Maurer Betonprotokoll Österreich: Betonage nach ÖNORM EN 206 und ÖNORM EN 13670 dokumentieren
Bei Betonschäden haften österreichische Auftragnehmer 3 Jahre nach ABGB § 933 — aber nur wenn Lieferschein und Einbaubedingungen lückenlos dokumentiert sind. ÖNORM EN 206 regelt die Betonzusammensetzung und Lieferscheinpflicht österreichischer Betonwerke, ÖNORM EN 13670 die Ausführungsregeln. Die OIB-Richtlinien (Bauordnung) verlangen Nachweise über Betongüte und Verarbeitung. Ohne Protokoll kein Nachweis bei Rissen, Abplatzungen oder Druckfestigkeitsmängeln.
werkflow digitalisiert das österreichische Maurer Betonprotokoll: Betonnummern je Fuhre erfassen, Einbaubedingungen dokumentieren, Verdichtungsfotos anhängen, Würfelprobe eintragen, SigG/eIDAS-Unterschrift — PDF sofort an Auftraggeber und österreichischen Bauleiter.
Betonbestellung und Lieferschein nach ÖNORM EN 206
1. Lieferschein österreichischer Betonwerke
ÖNORM EN 206 schreibt für jede Betonlieferung einen Lieferschein mit Pflichtangaben vor. werkflow erfasst je Fuhre von österreichischen Betonwerken (Asamer Beton, Wopfinger, Baumit):
- Betonnummer — Pflichtangabe je Lieferschein, eindeutige Rückverfolgbarkeit
- Betonwerk + UID-Nummer — österreichisches Betonwerk, Lieferscheinnummer
- Druckfestigkeitsklasse — C20/25 / C25/30 / C30/37 / C35/45 nach ÖNORM EN 206
- Expositionsklasse — XC1 (trocken) / XC3 (feucht) / XD1 (Chloride) / XF1 (Frost)
- W/Z-Wert — ≤0,60 für Standardbeton (XC3), österreichische Tabellenwerte
- Betontemperatur bei Anlieferung — Sommer: ≤30°C / Winter: ≥5°C
- Ausbreitmaß F2–F5 — Konsistenzklasse nach ÖNORM EN 12350-5
Einbaubedingungen und Verdichtung nach ÖNORM EN 13670
2. Einbaubedingungen und OIB-Richtlinien
ÖNORM EN 13670 und die OIB-Richtlinien legen Mindestanforderungen für österreichische Betonarbeiten fest. werkflow protokolliert:
- Außentemperatur (°C) bei Betonage — maßgeblich für Hydratation
- Schalungszustand — sauber, genässt, kein Eis, OIB-konform
- Einbaumethode — Kran (Kübel) / Pumpe / Direkteinbau vom Fahrmischer
- Fallhöhe — ≤1500 mm (Entmischungsschutz nach ÖNORM EN 13670)
- Schichtdicke mm — max. 500 mm je Rüttellage
- Einbauzeit ab Lieferung — max. 90 min bei ≤25°C Außentemperatur
3. Verdichtung und Rütteln
Unzureichende Verdichtung ist die häufigste Ursache für Betonmängel. werkflow erfasst:
- Innenrüttler-Typ und Durchmesser mm — Flaschendurchmesser bestimmt Wirkradius
- Rüttelabstand — ≤0,7 × Wirkradius mm
- Eintauchtiefe mm — in Unterschicht ≥100 mm für Schichtverbund
- Rüttelzeit je Einstich — ≥5 Sekunden, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen
- Foto Verdichtungsnachweis — Rüttelvorgang dokumentiert, Zeitstempel
Nachbehandlung und österreichische Abnahme
4. Nachbehandlung nach ÖNORM EN 13670
Nachbehandlung sichert Druckfestigkeit und Dauerhaftigkeit nach ÖNORM EN 13670. werkflow protokolliert:
- Nachbehandlungsdauer — ≥3 Tage C20/25 bei 20°C / ≥7 Tage C30/37 bei 20°C
- Methode — Abdeckung (Folie/Jutesack) / Nasshalten / Curing Compound
- Temperatur-Überwachung — ≥5°C während der gesamten Aushärtung (kein Frost)
- Ausschalfristen — Wand: 3 Tage / Decke: 28 Tage (österreichische Praxis)
- Würfelprobe — 150 mm Probe, Prüfalter 28 Tage, Ergebnis in N/mm²
5. Abnahme und österreichische Gewährleistung
Mit der Abnahme beginnt die ABGB § 933 Gewährleistungsfrist von 3 Jahren. werkflow bereitet die Übergabedokumentation vor:
- Druckfestigkeitsprüfung-Ergebnis — N/mm² ≥ Nennfestigkeit × 0,85
- Foto Betonnummer-Lieferschein — je Fuhre archiviert, österreichisches Betonwerk
- Foto Verdichtung — Rütteleinsatz dokumentiert, Zeitstempel auf Baustelle
- SigG/eIDAS-Unterschrift Auftraggeber — = Beginn Gewährleistungsfrist ABGB § 933, 3 Jahre
Österreichisches Betonprotokoll digital führen
werkflow führt österreichische Maurerbetriebe durch alle Felder: Betonnummer einscannen, Außentemperatur eingeben, Rütteldaten erfassen, Würfelprobe eintragen. Auftraggeber unterschreibt digital nach SigG/eIDAS. PDF mit allen Lieferscheinen und Fotos sofort per E-Mail — rechtssicher nach ÖNORM EN 206 und ÖNORM EN 13670. BMD/RZL-Export für Steuerberater.
Maurer Software Österreich ansehen →Häufige Fragen
Was muss ein österreichisches Maurer Betonprotokoll dokumentieren?
Ein rechtssicheres österreichisches Betonprotokoll dokumentiert: Lieferschein je Fuhre (Betonnummer, Betonwerk, Druckfestigkeitsklasse C20/25 bis C35/45, Expositionsklasse, Ausbreitmaß nach ÖNORM EN 206), Einbaubedingungen (Außentemperatur, Fallhöhe ≤1500mm, Einbauzeit ≤90min), Verdichtung (Rüttler-Typ, Rüttelabstand, Rüttelzeit ≥5s je Einstich nach ÖNORM EN 13670), Nachbehandlung (Dauer, Methode, Temperatur), Würfelprobe (28 Tage). Unterschrift = Beginn ABGB § 933, 3 Jahre.
Warum ist der österreichische Beton-Lieferschein so wichtig?
Der Lieferschein österreichischer Betonwerke (Asamer Beton, Wopfinger, Baumit) ist der einzige Beleg für Druckfestigkeitsklasse und Expositionsklasse nach ÖNORM EN 206. Ohne Lieferschein kann der Maurer bei Betonschäden nicht nachweisen, dass er den bestellten Beton eingebaut hat. Der österreichische Sachverständige fordert Lieferscheine als erstes Beweismittel. werkflow archiviert Betonnummern automatisch.
Kann ich das österreichische Maurer Betonprotokoll digital auf der Baustelle führen?
Ja — werkflow läuft auf dem Tablet: Betonnummer vom Lieferschein eintippen, Außentemperatur eingeben, Fotos von Verdichtung und Lieferschein direkt anhängen. Unterschrift digital nach SigG/eIDAS. PDF sofort an Auftraggeber und österreichischen Bauleiter.
Was kostet werkflow für österreichische Maurerbetriebe?
werkflow ist als monatliches Abonnement verfügbar. Betonprotokolle, Putzprotokolle, Abnahmeprotokolle, Rechnungen und BMD/RZL-Export in allen Tarifen. Kostenlose Testphase möglich.