Maler · Kalkulation Österreich
Maler Kalkulation Österreich: Fassaden und Treppenhäuser kostendeckend berechnen
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Fassade 500 m², zwei Anstriche, Mineralputz - wie viel Farbe, wie lange Gerüst, wie viele Stunden? Österreichische Malerbetriebe, die diese Fragen mit Erfahrungswerten und Bauchgefühl beantworten, unterschätzen regelmäßig Material und Nebenzeiten. Besonders bei Wiener Gründerzeithäusern mit ornamentierten Fassaden liegt die Materialkalkulation ohne System oft 20-30 % daneben.
werkflow macht Maler-Kalkulation zur Routine: Flächen erfassen, Farbverbrauch nach ÖNORM B 2202 berechnen, Gerüstkosten inklusive Wiener Gehsteigabsperrung eintragen, Stundensatz mit österreichischen KV-Lohnnebenkosten kostendeckend ansetzen - Angebot fertig, als Pauschalpreis oder Regie.
Ihre Malerkalkulation stimmt nur, wenn Sie Fläche, Material und echte Stunden kennen.
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Materialmengen präzise kalkulieren
1. Farbverbrauch nach m² und Ergiebigkeit berechnen
Jedes Farbprodukt hat eine Ergiebigkeit in m²/l - bei Fassadenfarbe typisch 6-10 m²/l je nach Untergrund. Wiener Altbauten mit rauem Putz oder Stuckornamenten nach ÖNORM B 2202 brauchen mehr Voranstrich als glatte Neubauten; alpine Holzverkleidungen mehr Schichten als Beton. werkflow berechnet automatisch den Gesamtverbrauch in Litern und Gebinden und übernimmt ihn direkt ins Angebot.
2. Gerüstkosten mit österreichischen Besonderheiten kalkulieren
In Wien, Graz und Linz kommen zu den reinen Gerüstmietkosten oft behördliche Genehmigungen für Gehsteigabsperrungen hinzu - werkflow erfasst diese als eigene Positionen. Gerüstfläche, Aufbau-/Abbautag und Standzeit werden separat kalkuliert. Das Endangebot zeigt Gerüst, Farbe und Lohn transparent aufgeschlüsselt - nachvollziehbar für Hausverwaltungen und Wohnungseigentümer.
Angebotsart, Stundensatz und Nachkalkulation
3. Pauschalpreis oder Regie: die richtige Angebotsart wählen
Nach ABGB §1165 kann ein Werkvertrag als Pauschalpreis oder als Regievertrag vereinbart werden. Bei gut kalkulierbaren Standardarbeiten - ein Zimmer streichen, eine Fassade in bekanntem Zustand - trägt der Betrieb beim Pauschalpreis das Kalkulationsrisiko, kann dem Kunden aber einen fixen Preis nennen. Bei unklarem Untergrund, Schimmelsanierung oder absehbaren Zusatzarbeiten ist Regie - Abrechnung nach tatsächlichem Stunden- und Materialaufwand - fairer für beide Seiten. werkflow bildet beide Angebotsarten ab und markiert Zusatzpositionen im Regieauftrag automatisch.
4. Stundensatz mit KV-Lohnnebenkosten kostendeckend ansetzen
Österreichische Malerbetriebe haben durch ASVG-Dienstgeberanteil (ca. 28-30 %), Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und KV-Lohnerhöhungen höhere Lohnnebenkosten als viele andere Länder. werkflow berechnet den Betriebsstundensatz aus allen Fixkosten, Lohnnebenkosten und der realistischen Jahresauslastung - ein kostendeckender Satz, der die österreichischen Rahmenbedingungen vollständig berücksichtigt.
5. Nachkalkulation: Soll-Ist-Vergleich pro Auftrag
Nach Auftragsabschluss vergleicht werkflow kalkulierte und tatsächliche Stunden, Materialverbrauch und Gerüststandzeit. Welche Auftragsarten sind wirklich profitabel - Wiener Zinshausfassaden, Treppenhäuser oder alpine Holzhäuser? Der Soll-Ist-Vergleich deckt systematische Kalkulationsfehler auf und verbessert künftige Angebote.
- Farbverbrauch: Automatisch aus Fläche, Produkt und Anzahl der Anstriche
- Gerüst mit AT-Besonderheiten: Gehsteigabsperrung und Genehmigungskosten
- Pauschalpreis oder Regie: Beide Angebotsarten nach ABGB §1165
- KV-konformer Stundensatz: ASVG und Kollektivvertrag Maler eingerechnet
- Nachkalkulation: Soll-Ist-Vergleich für jede Auftragsart
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Häufige Fragen
Wie berechnet man den Farbverbrauch für eine Malerkalkulation in Österreich?
Der Farbverbrauch ergibt sich aus der Fläche, der Ergiebigkeit des Produkts (m²/l laut Hersteller-Datenblatt) und der Anzahl der Anstriche. Wiener Gründerzeithäuser mit ornamentierten Fassaden oder rauem Putz nach ÖNORM B 2202 brauchen deutlich mehr Voranstrich als glatte Neubauten - werkflow hinterlegt diese Unterschiede in Produktvorlagen und rechnet automatisch in Liter und Gebinde um.
Pauschalpreis oder Regie: Wie kalkuliert man ein Malerangebot in Österreich rechtssicher?
Nach ABGB §1165 kann ein Werkvertrag als Pauschalpreis (fixer Endpreis, Risiko bei Mehraufwand trägt der Betrieb) oder als Regievertrag (Abrechnung nach tatsächlichem Stunden- und Materialaufwand) vereinbart werden. Für gut kalkulierbare Standardarbeiten wie Zimmer streichen eignet sich der Pauschalpreis, bei unklarem Untergrund oder Zusatzarbeiten (Schimmelsanierung, Rissverpressung) ist Regie fairer für beide Seiten - werkflow bildet beide Angebotsarten ab.
Wie kalkuliert man den kostendeckenden Stundensatz für einen österreichischen Malerbetrieb?
Der Betriebsstundensatz ergibt sich aus Lohnkosten laut WKO Kollektivvertrag Maler, Anstreicher und Beschichtungstechniker plus ASVG-Dienstgeberanteil (ca. 28-30 %), Fixkosten und kalkulatorischem Unternehmerlohn, geteilt durch die produktiven Jahresstunden. Viele Betriebe unterschätzen ihren Stundensatz um 15-25 %, weil Fahrtzeiten und Lohnnebenkosten nicht vollständig eingerechnet werden.
Wie lange müssen österreichische Malerbetriebe Kalkulationsunterlagen aufbewahren?
Nach §212 UGB gilt für Geschäftsunterlagen - Kalkulationen, Angebote, Rechnungen - eine Aufbewahrungspflicht von 7 Jahren, nicht 10. Die Frist beginnt mit Schluss des Kalenderjahres, für das die Unterlage relevant ist. werkflow speichert Kalkulationen und Angebote automatisch mit Erstellungsdatum, damit die Frist ohne manuelle Ablage nachvollziehbar bleibt.
Kann werkflow Nachkalkulationen für österreichische Maleraufträge erstellen?
Ja. Nach Auftragsabschluss vergleicht werkflow den kalkulierten Aufwand mit dem tatsächlichen - Stunden aus der Zeiterfassung, Materialverbrauch aus der Auftragsbearbeitung. Aufträge, die regelmäßig über dem kalkulierten Aufwand liegen, signalisieren Kalkulationsfehler; werkflow macht diese Muster sichtbar und verbessert künftige Angebote.