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Brandschutz Rapportzettel Vorlage 2026 - Österreich
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Täglicher Rapportzettel für Brandschutzarbeiten in Österreich: Brandschott, Brandmeldetechnik und Feuerwiderstandsklasse nach ÖNORM lückenlos dokumentieren - inklusive Arbeitszeitnachweis nach AZG §26 und WKO-Kollektivvertrag.
Was der Rapportzettel enthält
1. Stammdaten & Einsatzort
- Datum, Baustelle, Brandabschnitt, Geschoss
- Auftraggeber und Auftragnehmer (Firmenbuchnummer, UID-Nummer)
- Brandschutzkonzept-Nr. und Brandschutzplaner
- Zuständige Brandverhütungsstelle (BVS) bzw. Prüforgan
2. Personal- und Arbeitszeitnachweis
- Mitarbeitername und Qualifikation (Brandschutzfachkraft, Sachkundiger)
- Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Pausenzeiten
- AZG §26: Aufzeichnungspflicht für alle Dienstnehmer, 2 Jahre aufzubewahren
- Regiestunden nach WKO-Kollektivvertrag, ASVG-Dienstgeberanteil separat ausweisen
3. Tätigkeitsbeschreibung & Zulassungsnachweis
- Brandschott: Typ (Kabelschott, Rohrschott, Kombiabschottung)
- Feuerwiderstandsklasse nach ÖNORM EN 13501-2: REI 30, REI 60, REI 90, REI 120
- Zulassungsnachweis: ETA (Europäische Technische Bewertung), subsidiär Österreichische Technische Zulassung (ÖTZ)
- Brandmeldetechnik nach ÖNORM F 3070 / TRVB 123 S: Melder-Typ, Linien-Nr., Anzahl
4. Materialverbrauch
- Brandschutzmasse: Typ, Menge, Chargen-Nr.
- Brandschutzplatten: Typ, Stärke, Fläche (m²)
- Brandschutzmanschetten: DN, Anzahl
- Lieferscheinnummer und ETA-/ÖTZ-Nummer je Charge
5. Unterschrift & Dokumentation
- Tagesabschluss: Unterschrift Mitarbeiter
- Regiestunden: Gegenzeichnung Auftraggeber
- Fotodokumentation vor und nach Verschluss jeder Abschottung
- Übernahme ins Schottprotokoll (TRVB-Vorlage) als Anlage
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Brandschott-Protokolle, Fotodokumentation und ETA-/ÖTZ-Nachweise digital erfassen, BMD/RZL-Export inklusive.
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Häufige Fragen
Was gehört auf einen österreichischen Brandschutz-Rapportzettel?
Datum, Baustelle, Brandabschnitt, Geschoss, Mitarbeitername und Arbeitszeiten (AZG), Tätigkeitsbeschreibung (Brandschott, Kabelschott, Rohrabschottung, Brandmeldetechnik), Material (Brandschutzmasse, -platten, -manschetten) mit Zulassungsnummer, Feuerwiderstandsklasse nach ÖNORM EN 13501-2 (REI 30/60/90/120), Fotodokumentation sowie Unterschrift von Mitarbeiter und Auftraggeber bei Regiestunden.
Warum ist der Zulassungsnachweis beim österreichischen Brandschutz-Rapportzettel kritisch?
Brandschutzabschottungen sind nach einem zugelassenen System einzubauen. In Österreich ist das primär die ETA (Europäische Technische Bewertung) - EU-weit gültig und in Österreich unmittelbar anwendbar. Gibt es keine harmonisierte europäische Zulassung, greift subsidiär die Österreichische Technische Zulassung (ÖTZ), von den Ämtern der Landesregierungen erteilt und auf höchstens drei Jahre befristet. Die deutsche AbZ (allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des DIBt) ist dagegen kein österreichisches Zulassungsdokument. Der Rapportzettel dokumentiert je Einbau: Produkt, ETA- bzw. ÖTZ-Nummer, Einbauort, Ausführungsdetails - ohne diesen Nachweis ist die Abschottung baurechtlich nicht gedeckt.
Müssen Brandschutz Rapportzettel in Österreich aufbewahrt werden?
Ja. AZG §26: 2 Jahre für Arbeitszeitaufzeichnungen. § 212 UGB: 7 Jahre für buchhalterisch relevante Unterlagen. Die Brandschutzdokumentation selbst (Schott- und Zulassungsnachweise) sollte über die gesamte Nutzungsdauer des Gebäudes aufbewahrt werden - sie ist bei Gebäudeversicherungen und Brandschau-Prüfungen essenziell.
Was ist der Unterschied zwischen Rapportzettel und Stundennachweis im Brandschutz?
Der Rapportzettel erfasst täglich Arbeiten, Material und Zulassungskonformität in Echtzeit direkt auf der Baustelle. Der Stundennachweis ist die monatliche Zusammenfassung für Lohnverrechnung und WKO-Kollektivvertrag. Die Brandschutzdokumentation (Schottprotokoll nach TRVB-Vorlage) ist davon unabhängig vorgeschrieben und wird aus den Rapportzetteln zusammengestellt.