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Metallbau Rapportzettel Vorlage 2026

Täglicher Rapportzettel für Metallbauarbeiten: Stahl-/Alukonstruktionen, Schweißarbeiten und Korrosionsschutz lückenlos dokumentieren. AZG, ÖNORM B 2110, DIN EN 1090.

Was der Rapportzettel enthält

1. Stammdaten

  • Datum und Wochentag
  • Baustelle: Adresse und Auftragsnummer
  • Auftraggeber und Auftragnehmer
  • Wetter bei Außenmontagen (Temperatur, Niederschlag)

2. Personalnachweis (AZG)

  • Mitarbeitername und Qualifikation (Schweißer, Schlosser, Monteur)
  • Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Pausenzeiten
  • Nettostunden und Überstunden separat
  • Schweißerqualifikation nach DIN EN ISO 9606 dokumentieren

3. Tätigkeitsbeschreibung

  • Stahlkonstruktion: Profile, Abmessungen, montierte Bauteile (kg, Stück)
  • Schweißarbeiten: Prozess (MAG, WIG), Nahtlänge (lfd. m), WPS-Referenz
  • Alukonstruktionen: Profiltyp, Oberflächenbehandlung
  • Korrosionsschutz: Grundierung, Beschichtung, Schichtdicke

4. Materialverbrauch

  • Stahlprofile: Typ, Güte (S235, S355), Menge (kg, lfd. m)
  • Schweißzusatzwerkstoffe: Art, Chargen-Nr., Verbrauch
  • Schrauben, Anker, Verbindungsmittel: Typ und Menge
  • Lieferscheinnummer und Werkszeugnisse als Referenz

5. Unterschrift & Regiestunden (ÖNORM B 2110)

  • Tagesabschluss: Unterschrift Mitarbeiter
  • Regiestunden: Gegenzeichnung AG täglich oder wöchentlich
  • Regiestunden-Stundenlohn aus dem Vertrag, zzgl. 20% USt
  • § 212 UGB: 7 Jahre Aufbewahrung

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Häufige Fragen

Was gehört auf einen Metallbau Rapportzettel?

Datum, Baustelle, Mitarbeiternamen, Arbeitszeiten (Beginn, Ende, Pause), Tätigkeitsbeschreibung (Stahlbau, Schweißarbeiten, Montage), verwendetes Material (Stahlprofile, Schrauben, Schweißzusätze) und Menge. Schweißnahtprüfungen und Korrosionsschutzmaßnahmen dokumentieren. Unterschrift AN täglich, AG bei Regiestunden.

Was ist der Unterschied zwischen Rapportzettel und Stundennachweis im Metallbau?

Der Rapportzettel ist das tägliche Arbeitsdokument auf der Baustelle — er erfasst Stunden, Material und Tätigkeiten in Echtzeit. Der Stundennachweis ist die formale monatliche Zusammenfassung für Lohnabrechnung und Rechnungsstellung nach ÖNORM B 2110.

Müssen Metallbau Rapportzettel aufbewahrt werden?

Ja. AZG §26: 2 Jahre Aufbewahrungspflicht für Arbeitszeitnachweise. § 212 UGB: 7 Jahre für buchhalterisch relevante Unterlagen. Schweißdokumentationen nach DIN EN 1090 zusätzlich mindestens 10 Jahre.

Welche Schweißdokumentation gehört auf den Rapportzettel?

Schweißerqualifikation (Schweißerprüfung nach DIN EN ISO 9606), verwendeter Schweißprozess (MAG, WIG, E-Hand), Schweißzusatzwerkstoff und Chargen-Nr., Schweißnahtposition und Nahtgeometrie. Bei tragenden Konstruktionen: Verweis auf WPS (Schweißanweisung).

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