Metallbau · Materialliste Vorlage Österreich
Metallbau Materialliste Vorlage 2026 - kostenlos für Österreich
Kostenlos, ohne Anmeldung, druckfertig.
Eine strukturierte Materialliste ist im österreichischen Metallbau die Grundlage für präzise Angebote nach ÖNORM B 2225, CE-konforme Dokumentation nach ÖNORM EN 1090 und die Verknüpfung mit Werkstoffzeugnissen 3.1 nach EN 10204.
Metallbau Materialliste Österreich: Alle Pflichtfelder
1. Profilbezeichnung & Werkstoff
- Profiltyp: HEA, HEB, IPE, UNP, Rohr, Flachstahl (EN-Normprofil)
- Werkstoffnummer: S235JR (1.0038), S355J2 (1.0577)
- Aluminium: Legierung 6060/6082, Zustand T6
- Edelstahl: V2A (1.4301), V4A (1.4571)
- Artikelnummer / Hersteller, CE-Zertifikat-Nr. nach ÖNORM EN 1090 je Charge
2. Mengenberechnung
- Länge (m) aus statischer Berechnung nach ÖNORM EN 1993 / Werkstattzeichnung
- Gewicht (kg) = Profil-Metergewicht × Länge
- Bleche: m², Stärke (mm)
- Verschnittzuschlag: 5-10 %
- Verbindungsmittel: Schrauben (FK 8.8/10.9), Schweißdraht
3. Preiskalkulation & Lieferant
- Einzelpreis netto (Tagespreis Stahl/Alu, Baustahl S235 ca. 1,25-1,65 €/kg)
- Oberflächenbehandlung: Feuerverzinkung, Pulverbeschichtung (RAL)
- Lieferant, Liefertermin, UID-Nummer des Lieferanten
- Preisgleitklausel Stahl
- BMD/RZL-Export für den österreichischen Steuerberater
4. Bestellung & Wareneingang
- Bestelldatum, Bestellnummer
- Wareneingang: Menge, Lieferschein-Nr., Werkstoffzeugnis 3.1 nach EN 10204
- Qualitätskontrolle: Maßprüfung, Oberfläche
- Lagerort (Werkstatt/Baustelle)
- Materialnachweis als CE-Dokumentation nach ÖNORM EN 1090, 7 Jahre Aufbewahrung nach § 212 UGB
Materiallisten automatisch erstellen?
werkflow für Metallbau - Materiallisten direkt aus dem Angebot erstellen →Diese Vorlage als druckfertiges PDF
Fertig formatiert mit Platzhaltern für Ihren Betrieb. Direkt ausfüllen und an den Kunden schicken.
Materialliste-Vorlage als PDF öffnenKostenlos, ohne Anmeldung.
Lieber direkt sprechen statt PDF ausfüllen? Kostenloses Erstgespräch buchen
Häufige Fragen
Was muss eine Metallbau Materialliste in Österreich enthalten?
Positionsnummer, Profilbezeichnung (HEA/HEB/IPE/UNP nach EN-Normprofil), Werkstoffnummer (S235JR/S355J2, Edelstahl 1.4301/1.4571, Aluminium EN AW-6060), Länge, Gewicht (kg), Oberflächenbehandlung, Verbindungsmittel (Festigkeitsklasse), Einzelpreis netto, Lieferant und die CE-Zertifikat-Nr. nach ÖNORM EN 1090 je Charge. Vertragsgrundlage für die zugehörige Leistungsbeschreibung ist in Österreich üblicherweise die ÖNORM B 2225 (Werkvertragsnorm Stahlbauarbeiten).
Wie berechne ich den Materialbedarf im österreichischen Metallbau?
Grundlage ist die statische Berechnung nach ÖNORM EN 1993 (Eurocode 3). Profilgewicht aus Tabellen × Länge = kg - dieselben EN-Normwerte wie in Deutschland, kein österreichischer Sonderwert. Verschnittzuschlag 5-10 % je nach Schnittoptimierung. Verbindungsmittel (Schrauben FK 8.8/10.9, Schweißdraht) aus der Montageanweisung. Oberflächenbehandlung nach m² Bauteiloberfläche, Korrosionsschutzklasse nach ÖNORM EN ISO 12944.
Muss ein österreichischer Metallbaubetrieb Materiallisten aufbewahren?
Ja, Materiallisten sind Buchungsbelege und nach § 212 UGB mindestens 7 Jahre aufzubewahren (Österreich hat seit 2005 kein HGB mehr - das UGB ist das einschlägige Gesetz). Bei ÖNORM EN 1090-Konstruktionen ist die Materialdokumentation mit Werkstoffzeugnis 3.1 nach EN 10204 zusätzlich Teil der CE-Dokumentation und muss dauerhaft, unveränderlich abrufbar bleiben - unabhängig von der 7-Jahres-Frist der UGB-Buchungsbelege.
Kann ein österreichischer Metallbaubetrieb Materiallisten digital verwalten?
Ja, werkflow ermöglicht digitale Materiallisten mit Verknüpfung zu Werkstoffzeugnissen nach ÖNORM EN 1090, Stahlpreis-Updates und automatischer Übernahme in Angebote nach ÖNORM B 2225. BMD/RZL-Export für den österreichischen Steuerberater inklusive, mit korrekter UID-Zuordnung des Lieferanten.
Weitere Vorlagen für Metallbau: