Lüftungstechnik · Einregulierung & Druckverluste Österreich
Einregulierung RLT-Anlage: Druckverluste, Ventileinstellungen und Messgeräte digital
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RLT-Anlage in Betrieb, Büroräume klagen über Zugluft, andere Räume bekommen zu wenig Luft - Einregulierung nicht dokumentiert, niemand weiß welche Klappen wie stehen. Ohne Einregulierungsprotokoll nach ÖNORM EN 12599 keine Nachvollziehbarkeit und kein Referenzpunkt für Nachjustierungen.
werkflow digitalisiert das Einregulierungsprotokoll: Drosselklappenstellungen, Ventileinstellungen, Druckverluste je Strang, Ventilatoreinstellung - alle Werte gespeichert und bei Nachjustierung vergleichbar.
Einregulierungsprotokoll RLT-Anlage digital
1. Strangschemata und Soll-Volumenströme
werkflow bildet die RLT-Anlage nach Strängen ab: Hauptstrang, Nebenstränge, Auslässe je Strang. Soll-Volumenströme (m³/h) werden aus der Lüftungsplanung übernommen - die Mindestluftwechsel- und Hygieneanforderungen nach ÖNORM H 6020 sind dabei die Zielgröße. Je Strang: Drosselklappe (Bezeichnung, Position), Druckverlust (Pa), Volumenstrom (m³/h). Je Auslass: Typ (Tellerventil, Drallauslass, Schlitzdurchlass), Ventileinstellung (Stufe/mm), Soll-Volumenstrom.
2. Einregulierung: Klappen und Ventile einstellen
Der Lüftungstechniker reguliert schrittweise: Hauptdrosselklappen, dann Strang-Drosselklappen, zuletzt Auslass-Ventile. werkflow dokumentiert je Schritt: Klappe/Ventil-Bezeichnung, Einstellung (Grad/Stufe/mm), gemessener Volumenstrom (m³/h), Druckverlust (Pa). Bei Zielwert-Erreichung (±10 % nach ÖNORM EN 12599) wird der Auslass als einreguliert markiert. Ventilatordaten: Drehzahl (min⁻¹), Frequenz (Hz), Stromaufnahme (A), Gesamtförderdruck (Pa).
Übergabe und Archivierung
3. Kundenunterschrift und Referenzwerte
Nach Abschluss der Einregulierung zeigt werkflow dem Auftraggeber das vollständige Protokoll: alle Stränge mit Klappenstellungen, Volumenströme Soll/Ist, Ventilatoreinstellungen. Der Auftraggeber unterschreibt digital - Abnahmedatum = Beginn der Gewährleistungsfrist nach ABGB § 933 (3 Jahre). Die Einstellungen dienen als Referenz: Bei späteren Komfortbeschwerden kann der Ist-Zustand mit der Ersteinregulierung verglichen werden - und § 27 Abs. 8 AStV verpflichtet Arbeitsstätten-Betreiber ohnehin zur laufenden Kontrolle von Klima- und Lüftungsanlagen.
4. Nachjustierung, Archivierung und BMD/RZL-Export
Bei Nachjustierung (saisonale Anpassung, Nutzungsänderung, Komfortbeschwerden) erstellt werkflow ein Änderungsprotokoll: Vorher-Werte aus Ersteinregulierung, neue Einstellungen, neue Messwerte. Beide Protokolle bleiben verknüpft und werden nach § 212 UGB 7 Jahre geordnet archiviert. BMD/RZL-Export am Monatsende für alle Lüftungstechnik-Rechnungen.
- Strangschemata: Drosselklappen, Ventile, Druckverluste je Strang
- ÖNORM EN 12599: Toleranz ±10 %, Soll-Ist-Vergleich je Auslass
- ABGB & § 27 Abs. 8 AStV: 3 Jahre Gewährleistung ab Unterschrift, laufende Kontrollpflicht für Klima- und Lüftungsanlagen
- § 212 UGB: 7 Jahre Archivierung, BMD/RZL-Export für den österreichischen Steuerberater
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Häufige Fragen
Was wird bei der Einregulierung einer RLT-Anlage dokumentiert?
Nach ÖNORM EN 12599 sind je Strang und Auslass zu dokumentieren: Soll-Volumenstrom (m³/h), Ist-Volumenstrom nach Einregulierung, Drosselklappenstellungen (Grad/Stufe), Ventileinstellungen (Iris-Blende, Tellerventil), Druckverlust je Strang (Pa), Gesamtdruckverlust der Anlage (Pa) sowie Ventilatoreinstellung (Drehzahl/Frequenz Hz). werkflow dokumentiert alle Einstellungen für Nachvollziehbarkeit bei späteren Änderungen.
Warum ist ein Einregulierungsprotokoll für RLT-Anlagen in Österreich wichtig?
Ohne Einregulierungsprotokoll sind spätere Änderungen nicht nachvollziehbar: Welche Klappe stand wie? Welcher Volumenstrom war eingestellt? § 27 Abs. 8 AStV verpflichtet Arbeitsstätten-Betreiber, Klima- und Lüftungsanlagen laufend zu kontrollieren und hygienisch einwandfrei zu halten - die Ersteinregulierung ist dafür der Referenzpunkt. Das digitale Abnahmeprotokoll markiert außerdem den Beginn der Gewährleistungsfrist nach ABGB § 933 (3 Jahre).
Welche Messgeräte werden bei der Einregulierung verwendet?
Typische Messgeräte: Volumenstrom-Messhaube (für Deckenauslässe), Flügelradanemometer mit Trichteraufsatz, Staudrucksonde (Pitot-Rohr) für Kanaldruckmessungen, Differenzdruckmanometer. werkflow dokumentiert je Messung das verwendete Gerät, Hersteller, Modell und Kalibrierungsdatum - Prüfprotokoll-tauglich nach ÖNORM EN 12599.
Wie lange muss ein österreichischer Lüftungstechnikbetrieb das Einregulierungsprotokoll aufbewahren?
Nach § 212 UGB sind Geschäftsunterlagen in Österreich 7 Jahre geordnet aufzubewahren, gerechnet ab Ende des Kalenderjahres der letzten Eintragung. Bei anhängigen Gerichts- oder Verwaltungsverfahren verlängert sich die Frist entsprechend. werkflow archiviert Einregulierungsprotokolle revisionssicher als PDF und macht sie über die gesamte Frist auffindbar.
Was kostet werkflow für Lüftungstechnikbetriebe?
werkflow arbeitet mit Fixpreis statt Abo: ein einzelner Baustein ab 1.500 Euro, ein komplettes System 8.000 bis 15.000 Euro. Digitale Einregulierungsprotokolle, Luftmessprotokolle, Angebote, Rechnungen und BMD/RZL-Export sind im Projektumfang enthalten. Nach dem kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie ein verbindliches Fixpreisangebot.